Connie Clairvoyant

Kunst am Bau

„Connie Clairvoyant“ ist eine Kunstinstallation des Duos Böhler & Ohrendt für die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. In Form eines über vier Meter hohen Lärchenzapfens verbindet die Skulptur organische Anmutung mit technischer Präzision und thematisiert das Spannungsfeld zwischen Natur, Wissenschaft und Zukunft. Ein integrierter Bewegungssensor aktiviert die Installation: „Connie“ reagiert auf vorbeigehende Menschen und spricht sie direkt an. So entsteht ein interaktives Objekt zwischen Kunstwerk, Konstruktion und Kommunikation.

Wir übernahmen die Werkplanung, Konstruktion und Montage des Kunstwerks. Das Gerüst der Installation besteht aus drei Aluminiumkörpern, welche ineinander gesteckt, verschraubt und verschweißt sind. Die ebenfalls aus Aluminium gefertigten Schuppen variieren in Größe und Form, sind mehrfach gekantet und aufwendig lackiert. Für das Gesamtgewicht von über einer Tonne, bestehend aus über siebzig Einzelteilen, entwickelten wir eine Konstruktion, die sowohl Präzision als auch Stabilität vereint. Um die Einzelteile zum Einsatzort zu bringen, fertigten wir zahlreiche Transportkisten mit individueller Passform.

Alle Bauteile, so auch die von uns entwickelte Medientechnik, sind auf Dauerhaftigkeit im Außenraum ausgelegt: wetterfest, robust und vandalismussicher. Die farbliche Ausführung – eine hochwertige Pulverbeschichtung in Purpur und Hellgrün – folgt der künstlerischen Setzung und unterstreicht die disruptive Erscheinung.

Kunde
Matthias Böhler & Christian Orendt
Zeitraum
Mai – Nov. 2025
Leistung
Werkplanung, Konstruktion und Montage
Mitwirkende
Christian Eckelmann, Max Stein, Max Tamm, Max Pesch, Frank Fietzek
Kategorie

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